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Case Management

Im Case Management steht die Arbeit mit der einzelnen ausstiegswilligen Person im Vordergrund. Ziel ist es, Eigenständigkeit, Selbstvertrauen und Selbstmanagement zu fördern, um sich nachhaltig von der rechten Szene zu distanzieren. Neben der Ich-Stärkung gilt es, die Vermittlung in Qualifizierung und Beschäftigung voranzutreiben, sodass der Teilnehmer/die Teilnehmerin sowohl sozial als auch beruflich in der Gesellschaft Fuß fasst. Die Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 24 Jahren erfolgt dabei nach dem Grundsatz "Hilfe zur Selbsthilfe". Die Angebote der Case Manager an die TeilnehmerInnen umfassen z.B. die Förderung sozialer und beruflicher Kompetenzen, die Vermittlung in Qualifizierungsmaßnahmen, bedarfsgerechte Familienarbeit und freizeitpädagogische Maßnahmen.

Zielgruppe des Case Managements

Rechtsaffine bzw. rechtsextreme Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren

Generelle Angebote des Case Managements

  • Aufsuchende, akzeptierende Jugendarbeit mit Schwerpunkt auf rechtsextremen Lebenswelten
  • Mobile Begleitung und Betreuung in kritischen Lebenslagen
  • Föderung sozialer Kompetenzen, Erarbeitung von individuellen Konfliktlösungsstrategien, Verhaltens- und Handlungsalternativen
  • Unterstützung bei der beruflichen Integration und Vermittlung in Qualifizierung und Beschäftigung
  • Vermittlung in unbetreute und betreute Wohnformen
  • Bedarfsgerichtete, ergänzende Familienarbeit
  • Vermittlung zu weiterführenden Hilfen
  • Angebote im erlebnis-, sport- und freizeitpädagogischen Bereich (speziell: Bogenschießen)
  • Kostenlose Hotline: 0800 / 56 57 800 56

Beispiele bisheriger Aktivitäten

Reise ins Slawendorf in Passentin

Bildungsreise „Demokratie im Wandel der Zeit“ nach Berlin

Gedenkstättenpädagogische Fahrt ins KZ Ravensbrück

verschiedene Bogensport-Events



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